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| Vorbild |
Amberg ist eine Kreisstadt in der Oberpfalz und liegt an der Hauptbahn von Nürnberg nach Schwandorf
und weiter nach Furth im Wald.
Eine Kopie aus einer alten Kursbuchkarte zeigt dies besser als Worte:

In Amberg zweigen bzw. zweigten die Nebenstrecken nach Schnaittenbach (auch
heutzutage noch reger Güterverkehr wegen der Kaolinwerke dort) und nach Schmidmühlen und Kastl
ab. Die beiden letzten hat wie so viele andere das Schicksal "Radweg" ereilt.
Deshalb sollte man bei einer
Modellnachbildung in die allseits beliebte Epoche 3 zurückgehen, in der noch alle Strecken in
Betrieb waren. Aber sogar in der Epoche 5 hat Amberg noch interessanten Betrieb zu bieten.
Und warum Amberg als Vorbild?
Nun ja, zuerst sind solche mehrfachen Abzweigbahnhöfe moderater Größe immer ein lohnendes
Vorbild, und dann ist speziell die Westausfahrt Ambergs Richtung Nürnberg / Schnaittenbach aufgrund
ihrer Lage am Hang und ihrer Höhenstaffelung äußerst interessant.
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Standort : An der Einfahrt aus Nürnberg zwischen Streckengleis und Gleis zur Ortsgüteranlage, Blick Richtung Bahnhof.
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Auf vier verschiedenen Ebenen liegen hier ein Gleisanschluß, die Ortsgüteranlage, die Streckengleise und das kleine
Bahnbetriebswerk.
Auf dem Gleisplan von 1987 kam man dies leider nicht so gut erkennen
(Vorsicht, auf Klick kommt ein richtig großer Plan)
Hier noch ein schematischer Gleisplan von 1997 nach den üblichen Rückbauten :( .
Auf diesem Schnappschuß aus dem Jahre 1997 kann man die Höhenentwicklung etwas besser sehen:
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Standort : An der Einfahrt aus Nürnberg auf dem Gleis zur Ortsgüteranlage, Blick Richtung Nürnberg.
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| Modell-Entwürfe |
Davon fasziniert habe ich mal einige Entwürfe für die Baugröße H0 gemacht, die ich
allerdings nicht zu Ende geplant habe, da für mich Anlagen dieser Größenordnung schon aus
zeitlichen Gründen nicht in Frage kommen. Alle Pläne sind mit Roco-Line-Gleisen mit Bettung
geplant, das Gitterraster beträgt 1000mm.
Kein Entwurf ist zu Ende geplant, es sind einfach per WinRail entworfene Skizzen, die mich
letzendlich seinerzeit davon überzeugt haben, dass eine Anlage nach Amberger Vorbild
für mich zu groß würde. Ich stelle hier einfach mal ein paar davon vor.
Die Entwürfe konzentrieren sich auf die Westausfahrt, so auch der erste:

Die Ostausfahrt ist hier arg verunstaltet, da ich die Maße eines vorhandenen Raums nicht sprengen
wollte.
Hier habe ich durch eine andere Biegung bessere Zugänglichkeit und Nutzlängen erreicht.

Die Bahnsteiggleise muss man sich natürlich durchgehend vorstellen ;-), die DKW rechts stellt den
Streckenabgang Richtung Drahthammer dar, wo sich die Strecken nach Schmidmühlen und Kastl trennten.
Das Ziehgleis fürs BW ist hier mittels einer Brücke über die Streckengleis geführt, das ist vorbildwidrig
und dürfte wegen der Steigungen so auch nicht klappen. Man müsste das Gleis ebenfalls parallel
zur Strecke nach Schnaittenbach nach hinten wegbiegen.
Hier ein Entwurf, bei dem die Gleise Richtung Schwandorf und Drahthammer nach hinten wegbiegen, dabei mussten
allerdings etliche Gütergleise Sackgleise werden, suboptimal....

Man sieht also : Eine Realisierung von Amberg in H0, die wiedererkennbar sein soll, braucht so ca. 7m Länge,
dann klappts auch mit der Osteinfahrt.
Und wer in einem solchen Raum ein Motiv für die gegenüberliegende Wandseite sucht, dem sei geholfen:
Für den ausgeprägten Güterverkehr auf der Strecke nach Schnaittenbach und zur nahen Maxhütte in
Sulzbach-Rosenberg wurde der nahe Güterbahnhof Amberg-Luitpoldhütte
an der Strecke Richtung Nürnberg errichtet. Namensgebend war ein Walzwerk, das einen umfangreichen
Gleisanschluß an diesen Bahnhof betrieb.
Der Bahnhof Amberg selbst konnte aufgrund der beengten Lage in der Stadt
nicht erweitert werden.
Dieser Rangierbahnhof gäbe der aufgrund seiner Kleinheit auch ein ideales
Modellbahnvorbild ab!
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