www.moddelbaan.de Skip Navigation LinksStartseite > alte Projekte > Peißenberg 1.0 > Probleme
auftretende Probleme
Ich kanns nicht leugnen, beim Bau von Peißenberg treten speziell nach dem Umzug Probleme auf!
  • 1. Schlechte Zugänglichkeit der Weichenantriebe
    Dadurch, daß sich der Schattenbahnhof unter dem sichtbaren Bahnhof befindet, sind die Weichenantriebe des sichtbaren Bereichs von unten kaum zugänglich. Leider habe ich es im Konzept und im "Holzbau" versäumt, die Weichenstrassen demontierbar zu machen, um dieses Manko auszugleichen. Die verwendeten Hoffmann-Antriebe erfordern aber sicher immer wieder ein Nachjustieren, dieses wird aber wohl sehr schwierig.
    Auch tragen die massiven Rahmenbretter     nicht gerade zur Zugänglichkeit bei. Die Anlage ist dadurch zwar begehbar, aber wem nützts?
  • 2. Schlechte Raumausnutzung
    Die Anlage ist für eine Ecke eines Arbeitszimmers geplant, ist aber an manchen Stellen dadurch deutlich zu tief geworden. Nach dem Umzug ist jetzt zwar mehr Platz vorhanden, aber um diesen Nachteil auszugleichen, muß die Anlage von der Wand abgerückt werden und kann nur mit einer Schmalseite an der Wand stehen.
  • 3. Starke Transportschäden
    Da die Anlage zwar prinzipiell zerlegbar ist, aber nicht konsequent dafür ausgelegt war, hat sie beim Transport und Umzug stark gelitten. Überall standen Rahmenteile, Stecker etc. über die Umrisse der Anlage hervor, die Segmente waren zumindest für die Kellertreppe im neuen Haus dann doch genau das kleine Etwas zu groß, etc. Gerade die Verkabelung und die genau justierten Trassenbretter an den Übergängen haben darunter gelitten.
  • 4. Gedanken und Ideen
    Mittlerweile kommt bei einer Neuplanung für mich mit meinem geringen Zeitbudget (Was ein Wort! :-) ) nur noch eine Anlage mit einem offenen Schattenbahnhof und weitgehend auf einer Ebene in Frage. Und jetzt habe ich auch den Platz für diesen Luxus: Im neuen Eisenbahnkeller kann ich ca. 4x4 Meter Platz belegen.
    Und im jetzigen Stadium kann ich quasi alle bis jetzt verbauten Teile (außer den meisten zugeschnittenen Holzteilen) ohne Verluste wiederverwenden. Ob ich da nicht einen radikalen Schnitt und Neuanfang wage und meine Erfahrungen umsetze?
  • 5. mögliche Lösung
    Zuerst dachte ich über folgenden Weiterbau nach:
    Der fertige Schattenbahnhof bleibt bestehen, alle darüberliegenden Trassen werden vorsichtig demontiert. Statt dessen wird der Bahnhof Peißenberg an der gegenüberliegenden Wand neu errichtet, so daß eine Anlage in U-Form und auf einer Ebene entsteht. Dadurch kann praktisch alles bis jetzt gebaute weiter verwendet werden, aber der Aufbau wird viel einfacher. Außerdem kann so der Bahnhof um 75cm länger werden, was dem Erscheinungsbild zugute kommt. Eine Detailplanung muß ich noch machen, unklar ist dann vor allem, wie die Schongauer Strecke in den Schattenbahnhof zurückkommt.
    Mal als wilde Collage aus Originalplan und Gleisplan des Schattenbahnhofs "zusammengeklickt":

    Die Skizee ist absolut nicht maßstäblich, sondern soll nur das Prinzip aufzeigen. Die Rückführung der Schongauer Strecke zum Schattenbahnhof fehlt hier eben noch, auch der Bergwerksanschluß endet "in der Luft". Evtl. wenden beide nach hinter um 180 Grad, laufen wieder zusammen und führen verdeckt nach rechts zum "freien Ende" des zweiten Gleises vom Schattenbahnhof.
    Die zweigleisige Strecke rechts soll auch keine solche sein, nur das vordere Gleis sollte zu sehen sein.
  • 6. wahrscheinliche Lösung
    Das ist aber irgendwie auch noch nicht die einfache Lösung, die mir im Kopf herumschwirrt.
    Deshalb wird es wohl auf folgendes rauslaufen: Abbruch der Gleisanlage (Wobei z.B. die bereits fertiggestellten Weichenstrassen im sichtbaren Bereich erhalten werden können) und Neubau auf einer Länge von 4 Metern. Vorne der Bahnhof Peißenberg, dahinter (hinter einer Kulisse) der Schattenbahnhof, dieser von hinten über einen schmalen Gang erreichbar. Einfache Streckenführung im Kreis ("Er hat Jehova gesagt") und auf einer Ebene.
    Auch hier eine wilde Skizze auf Basis des Originalplans:

    Evtl. folgende betriebsverstärkende Abwandlungen gegenüber dem Vorbild:
  • Die alte Kohlenwäsche im Bahnhofsbereich ist noch in Betrieb. Das Gebäude wird gegen die Kulisse gebaut, so daß die dorthinein führenden Gleise durch die Kulisse in den Schattenbanhhof geführt werden können (Kulissentrick : leere Wagen in die Kohlenwäsche schieben, volle rausziehen).
    Auch existiert angenommerweise die Brücke von dort quer über den Bahnhof zur alten Abraum-Halde und die Material-Seilbahn von den Schächten am Hohen Peißenberg noch.
  • Ausziehgleis entlang der Strecke Richtung Weilheim, um parallel zu Zugfahrten rangieren zu können.
  • die kleine Lokstation, die Peißenberg hatte, als der Bahnhof noch Endstation war, hat überlebt.
Vielleicht sehe ich im Hinblick auf eine Erweiterung Richtung U-Anlage schon mal eine im Vordergrund tiefer vorbeiführende Strecke vor.