
|
|  | Nordost 21 |
|
|
|  | Die Pfaffenwinkelbahn |
|
|
|  | Vorbild Peissenberg |
|
|
|  | alte Projekte |
|
|
|  | Anlagen-Ideen |
|
|
|  | Links |
|
|
|  | Verschiedenes |
|
|
| Metamorphosen eines Gleisplans |
Ich hab mal wieder an der Bahngeschichte des Pfaffenwinkels gedreht :
Zusätzlich zu alledem, was es dort an schönen Strecken gibt, hat seinerzeit die LAG ihre
Strecke nach Füssen nicht ab Marktoberdorf, sondern ab Schongau gebaut (Pläne, eine Strecke
von Schongau nach Füssen zu bauen, gab es tatsächlich). Die LAG hat deshalb einen eigenen
Bahnhof in Schongau ("Schongau Lokalbahnhof") auf der anderen Lechseite (gesehen vom "anderen"
Schongauer Bahnhof, jetzt "Schongau HBf") errichtet.
Als 1917 dann die Strecke von Peissenberg gebaut wurde, musste diese in den Lokalbahnhof eingeführt
werden.
Aufgrund eines kleinen (rein fiktiven) Erzvorkommens an der Füssener Strecke wurde der
Lokalbahnhof nach der Verstaatlichung der LAG 1938 umgebaut und erhielt den kleinen Ablaufberg,
dem das bisherige LAG-BW geopfert wurde.
So kommt es zu folgendem Plan:

Abmessungen : 4m auf 4m, rechter Rand 4,50m
Fangen wir mal linkerhand an, das ist einfach ;-) :
Ein offener Schattenbahnhof im Regal, der Weilheim, Schongau "HBf", Füssen und das Peissenberger
Bergwerk darstellen soll. Okok, ganz schön viel für seine paar Gleise...
Dann gehts über die Lechbrücke oben im Plan in den Schongauer Lokalbahnhof, dort verzweigt die
Strecke dann Richtung Füssen (verschwindet hinter Kulisse)
und Richtung Weilheim über Peissenberg. Die Strecke Richtung Peissenberg verläuft auf der
Zunge um eine Mittelkulisse herum. Unterhalb dieser Strecke taucht das Anschlussgleis des
Peissenberger Bergwerks auf.
Der Bahnhof Peissenberg entspricht meinem alten Aufbau in der alten Wohnung, dem wohnt der schlichte
Charme inne, das ich alle nötigen Gleise etc. eingelagert habe ;-)
Ab Peissenberg ist die Strecke Richtung Weilheim eine Hauptbahn und elektrifiziert. Das betrifft nur
die drei Durchgangsgleise und das Lokwartegleis, sollte also zu handhaben sein.
Unten führen dann die Strecken Richtung Weilheim und Füssen zurück in den Schattenbahnhof
über einen beweglichen Anlagenteil.
Das ganze ist in Etappen baubar:
-Erstmal der Schattenbahnhof
-Dann die Lechbrücke und Schongau Lokalbahnhof
-Dann der "Ringschluss" mit der Klappbrücke
-zuletzt die Zunge mit Peissenberg
Diesen Plan habe ich im Modellanlagen-Design Forum zur Diskussion gestellt,
vor allem der in der Szene bekannte Otto O. Kurbjuweit (OOK) hat deutliche Verbesserungen angemahnt.
Primär gestört hat ihn der zu kleine Schattenbahnhof und der unmotivierte Ablaufberg in Schongau Lokalbahnhof.
Sein Vorschlag sieht so aus:

Daran hat mich wiederum die Anbindung des Bergwerks gestört, was ihn zu folgender Variante veranlasst hat :

Jetzt ist das Bergwerk aus Peissenberger Sicht "am falschen Ende" angebunden, so kommt es zu dieser Variante:

Da war ich mehr als begeistert, auch auf diesem Wege nochmal Dank an OOK.
Ich habe diesen Plan dann nochmals mit Winrail durchgeplant, um die genauen Details zu bestimmen :

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, besonders der Gleisplan von Schongau Lokalbahnhof wird evtl. nochmal überarbeitet.

Irgendwie gefielen mir die zwei Schattenbahnhöfe übereinander nicht...
Deshalb habe ich den Schattenbahnhof mit ein paar Gleisen mehr aufgewertet und zusätzlich "rechts unten" noch ein Versteck für einen
Schienenbus eingefügt. Das sollte dann an Abstellkapazität reichen und die Anlage ist deutlich einfacher zu bauen.
Apropos bauen: Die Gleise im Schattenbahnhof liegen bereits!
August 2009:
Nachdem mittlerweile die Anlage in Bau ist, stelle ich hier nochmal den im Moment aktuellen Plan vor.
Die Mittelzunge wurde gedreht, dadurch wird auch ein Stückchen der elektrifizierten Strecke nach Weilheim sichtbar, meine Altbau-Eloks haben nach Auslauf verlangt!
Der Bahnhof Schongau Lokalbahn wurde zurechtgestutzt.

September 2010:
Mit etwas Abstand ergaben sich doch noch einige Änderungen.
Auch hat sich während des Baus so manches als unpraktisch herausgestellt.
Die Kurvenlage von Schongau Lokalbahn sah gar nicht gut aus und die Radien waren für viele Kupplungen zu eng. Deshalb wurde der Bahnhof nochmal "bereinigt" und gerade angelegt.
Der nötige Platz wurde durch eine Umgestaltung der Schattenbahnhöfe gewonnen.
Richtung Füssen wurde ein getrennter Schattenbahnhof angelegt, auch Schongau und Weilheim haben jetzt getrennte Gleisgruppen.

|
|