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Modifikation von Tillig-Elite-Weichen für den Digitalbetrieb
Die Elite-Weichen von Tillig sind sehr vorbildgetreu und schon ab Werk für die Polarisierung des Herzstücks vorbereitet. Da der gesamte Bereich der Weichenzunge aber in diese Polarisierung aufgenommen wurde, besteht die Gefahr von Kurzschlüssen. Ein Radsatz kann leicht Außenschiene und Weichenzunge verbinden. Da Digitalzentralen auf Kurzschlüsse, auch auf sehr kurze, sofort mit der Abschaltung der Spannung reagieren, empfiehlt es sich für einen sicheren Digitalbetrieb die Weichenzungen aus der Polarisierung des Herzstücks herauszunehmen. Meinen Weg, dies zu tun, beschreibe ich hier:
Rechts zuerst einmal eine unmodifizierte Weiche :
Die Schienenprofile müssen zwischen Herzstück und Zungenbereich getrennt werden, am besten mit Minibohrmaschine und eingespannter Trennscheibe. Schutzbrille tragen!
Unter der Weiche müssen die Plastikstege unterhalb der Trennstelle und ein paar Schwellen weiter für das Anlöten der Versorgungskabel entfernt werden:
Mein Trick : Zum sicheren und dauerhaften Sichern der Trennstellen verwende ich entsprechend gekürzte Roco-Schienenverbinder. Hier ein ungekürzter und ein gekürzter. Zum Einbau kann man Dank des Sägeschnitts die Weiche in der Höhe etwas auseinanderspreizen, so daß der Verbinder mit einer Pinzette an Ort und Stelle gebracht werden kann.
So sieht das dann mit Isolierverbindern aus. Das Ganze sollte man noch mit einem Tropfen Sekundenkleber sichern.
Hier die Weiche von unten mit den angelöteten Kabeln, einmal links das Kabel zum Herzstück, das wie bei einer unmodifizierten Weiche an den Umschalter des Antriebs angeschlossen wird, rechts die beiden Kabel zu den jetzt isolierten Abschnitten der Weichenzunge, die mit den jeweiligen Außenschienen verbunden werden.
Nochmals die Lötstellen an der Weichenzunge aus der Nähe.