Nord-Ost "umrundet"

Um das mit dem „Surround-Staging“ noch weiterzuverfolgen, habe ich gestern beim „Olympia-Kucken“ einen Entwurf zu Nürnberg-Nordost auf Basis dieses Prinzips zusammengeklickt.

Alle Streckenabgänge Richtung Nürnberg Hbf., Lauf und Gräfenberg verschwinden dabei mehr oder weniger diskret hinter der umlaufenden Kulisse.

Die weitläufigen Nebengleise des Bahnhofs musste ich leider stark stutzen, da für sie kein Platz mehr war.

Die generelle Gleisführung ist hier auch nur sehr symbolisch zu verstehen ;-)

Ich hab das mit der Kulisse mal ausprobiert: Bei meiner Körpergröße (zähle mit 1,90 zu den größeren Menschen) und einer Anlagenhöhe von ca. 1m genügt eine Kulisse von 30 cm Höhe, um drei dahinterliegende Gleise aus praktisch allen normalen Sichtwinkeln zu verdecken. Bei 65 cm Anlagentiefe ist es aber trotzdem kein Problem, über die Kulisse zu greifen und alle Gleise zu erreichen.

Rangieren im verdeckten Bereich ist so nicht möglich, aber z.B. Umsetzen von Loks sollte bei Verwendung von Entkupplungsgleisen möglich sein.

Die Vor- und Nachteile dieses Entwurfs aus meiner Sicht liste ich mal tabellarisch auf:

Vorteile :

-          Sehr große Schattenbahnhofskapazität

-          Streckenabgänge Richtung Schattenbahnhof sind überall möglich

-          Erreichbarkeit von Fenstern hinter der Anlage ist gut

-          Dauerfahrt von Lokomotiven zum Einfahren etc. ist möglich

Nachteile :

-          Maximal nutzbare Länge für Gleisentwicklungen eingeschränkt

-          Anlagetiefe eingeschränkt

-          Zugbildung in Schattenbahnhöfen ist nur eingeschränkt möglich

-          Wenige, dafür sehr lange Schattenbahnhofsgleise : Züge müssen hintereinander abgestellt werden -> Einschränkungen beim Fahrplanbetrieb

Fazit : Für Nürnberg-Nordost vielleicht nicht das ideale Konzept, aber auf jeden Fall eine Überlegung wert!

502 views and 0 responses